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04.09.2009

Konservative Berufs-Entscheidungen

Azubis wählen meist traditionell beliebte Berufe

Die Mehrheit der Azubis in Nordrhein-Westfalen konzentriert sich auf die bekanntesten Berufe. Im vergangenen Jahr verteilten sich 77 Prozent aller weiblichen und 64 Prozent der männlichen Azubis auf jeweils nur 25 der über 400 Ausbildungsberufe. Das teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Düsseldorf mit.
baustoffwissen.de: Schüler am Tisch
Den Ausbildungsberuf, der im Baustofffachhandel am verbreitetsten ist, Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, erlernen in NRW 5.940 männliche (Platz 7) und 4 579 weibliche Azubis (Platz 10). Am stärksten besetzt bei den 132.584 weiblichen Auszubildenden in 2008 war mit 9319 erstmals die Ausbildung zur Bürokauffrau. Es folgten der bisherigen Spitzenreiter, die medizinischen Fachangestellten (vormals Arzthelferin) mit 9031 sowie die Industriekauffrauen (8661). Bei den 209.124 männlichen Auszubildenden dominierte nach wie vor mit 13.104 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker. Auf Platz 2 folgten die Industriemechaniker (10.856) vor den Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (7909). Ende 2008 befanden sich nach Angaben der Statistiker in NRW 341 708 Personen in einer beruflichen Ausbildung im dualen System. Das waren 2,5 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor.
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