Schon als Schüler arbeitete Marco Emken. In einem Supermarkt, bei einem Getränke- und Teeabfüller und zuletzt in einer Tischlerei, die auf Treppen, Türen, Fenster und Wintergärten spezialisiert war. Dort habe es ihm so gut gefallen, erzählt er, dass in ihm bald der Wunsch aufkam, den Aushilfs-Job später zum Beruf zu machen. Und so begann er, kurz nach dem Zivildienst, im August 1997 eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei der nowebau, ganz im Norden Deutschlands, in der kleinen Stadt Großefehn. Gleichzeitig nahm Emken ein Betriebswirtschafts-Studium an der Berufsakademie Ostfriesland auf; er wollte ja Baustoffkaufmann werden, und dafür schien ihm eine duale Ausbildung ideal zu sein. Wie richtig er damit lag, zeigte sich schon bald. In den folgenden zwei Jahren lernte er alle Baustoffbereiche des nowebau-Zentrallagers in Großefehn kennen und schon 1999 schloss er seine Ausbildung mit der Note "sehr gut" ab. Das hervorragende Zeugnis belohnte der Staat. Marco Emken bekam Begabtenförderung und das ermöglichte ihm, sich weiter zu bilden. Er besuchte viele Seminare, kannte sich bald im Projektmanagement, im e-Commerce, in der Erstellung von Druckerzeugnissen und im Direkt-Marketing aus. Mit diesem Wissen wiederum vertiefte er sein Studium. Er legte die Schwerpunkte auf Marketing und Unternehmensführung und schrieb schließlich seine Diplomarbeit zum Thema "Chancen und Risiken des e-Commerce im mittelständischen Baustoffhandel".
Nach seinem Studium begann die steile Karriere von Marco Emken. Zunächst betreute er drei Jahre lang die Mitgliedsbetriebe der nowebau im Einzelhandelsbereich. Außerdem managte und vermarktete er die Printmedien der Kooperation. Dann, 2003, wechselte er in die Zentrale, als Leiter des Finanz- und Rechnungswesen und war damit ganz weit oben angekommen. Mit gerade einmal 28 Jahren war Marco Emken Mitglied der Geschäftsführung und verantwortlich für elf Mitarbeiter.
Seit kurzem steht Emken allen Mitarbeitern der nowebau-Zentrale vor. Controlling, betriebswirtschaftliche Steuerung sowie das Finanz- und Rechnungswesen bestimmen jetzt seine tägliche Arbeit. Ein entscheidender Punkt für seine bisherige Karriere sei die Bereitschaft zur kontinuierlichen Fortbildung, glaubt der 33-Jährige. Jede Vortragsveranstaltung und jede Fortbildung, die er bekommen konnte, habe er auch genutzt und mitgenommen. Und Natürlich half auch das Vertrauen, das seine Firma in ihn setzte. Wichtig sei außerdem der Aufbau von Kontakten in allen Bereichen der Wirtschaft. Netzwerkbildung und lebenslanges Lernen sind für Marco Emken also die Faktoren des Erfolgs: "Dieses Motto hat mich bislang sehr weit gebracht", sagt er "und wird mich hoffentlich auch in Zukunft noch weiter bringen."
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