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00.00.2008

Das Sägewerk Eigelshoven in Würselen bei Aachen

Den Holzhandel unter die Lupe genommen

Heute ist der 25. Juli 2007, ein angenehmer leicht sonniger Tag. Der perfekte Tag um eine Reise anzutreten, in der man sich im Freien aufhält. Heute geht es für einige Azubis, die derzeit im Fachbereich „Holzhandel“ der hagebau Zentrale eingesetzt sind, in Richtung Aachen, wo wir uns das Sägewerk Eigelshoven anschauen.
baustoffwissen.de: Sägewerk
Nach einer dreieinhalbstündigen Fahrt erreichen wir das Gelände in Würselen bei Aachen. Wir werden von dem Geschäftsführer Rolf Eigelshoven herzlich begrüßt. Herr Eigelshoven stellt uns seine Mitarbeiter vor und im Anschluss erhalten wir eine ausführliche Präsentation über das Unternehmen. Angefangen von der Unternehmensgeschichte, über die derzeitigen Situation des Holzabbaus/-wachstum in Deutschland bis hin zur Prognose für die mögliche Entwicklung des Marktes war alles dabei. Eine wirklich sehr umfangreiche und interessante Präsentation. Zum Mittag hin gab es eine warme Mahlzeit und m Anschluss begann die Führung über das Gelände. Angefangen beim Rundholzplatz, wo das Holz angeliefert. Dann werden die Fußenden gekappt und das Holz auf Metallreste oder andere Rückstände geprüft. Weiter wird das Holz auch gleich ausgemessen und auftragsgemäß zugeschnitten. Dies erledigt eine computergesteuerte Maschine, die immer versucht soviel Holz wie möglich auftragsbezogen aus einem Stamm zu schneiden. Nachdem verschiedene Maschinen (Sägen, Fräsen, etc.) zum Einsatz gekommen sind um div. Arten und Maße an Holzlatten herzustellen, werden die fertigen Erzeugnisse entweder (vollautomatisch) eingelagert oder aber auch gleich (vollautomatisch) kommissioniert. Falls es gewünscht sein sollte, kann das Holz auch gleich schon imprägniert werden. Diese Imprägnierung schützt das Holz vor Parasiten- und Schimmelbefall.

Folglich, nach diesem langen, sehr interessanten Rundgang trafen wir uns noch einmal mit Herrn Rolf Eigelshoven für ein kleines Feedback-Gespräch um evtl. Fragen noch zu klären. Da wir aber alle noch so beeindruckt waren und keine mehr hatten, verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Heimweg. Für die Azubis war das eine sehr interessante Erfahrung, die Holzproduktion mal "live" miterlebt zu haben.


Quelle: Mike Goltz, 1. Berufsjahr Groß- und Außenhandelskaufmann, hagebau Zentrale, Soltau
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