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13.02.2009

Investition in die Zukunft

Baustoffring Azubis trainieren eine Woche in Orientierungscamp

Pro Lehrjahr gibt es für die Azubis aus den Partnerunternehmen des Baustoffrings einen einwöchigen Lehrgang. Dort trainieren sie ihre Fähigkeiten in Verkauf und Warenkunde. In diesem Jahr waren es Anfang Februar 28 Azubis, die für eine Woche in ein Orientierungscamp gegangen sind. Obwohl die Teilnahme Pflicht ist, hatten die Auszubildenden offensichtlich Spaß. Sechs Azubis berichten, was sie alles erlebt haben.
baustoffwissen.de: Baustoffring Azubis schneiden Mineraldämmwolle
Baustoffkunde mit Peter Neubauer, G+H Isover, Vertrieb Hochbau Ost. Er stellte den Teilnehmern des Orientierungscamps einen Zwischensparrenklemmfilz vor, das "am häufigsten eingesetzte Produkt in der Steildachdämmung". Wichtig für den Verkauf, so der erfahrene Vertriebsmann: "Die Azubis müssen die Produkte einmal angefasst haben."
"Am 1. Februar 2009 machten sich insgesamt 28 Teilnehmer auf die Reise nach Erkner in der Nähe Berlins. Die Jugendlichen kamen aus ganz Deutschland angereist. Trotz der Ungewissheit, was einen hier erwartet, machte sich eine gewisse Vorfreude auf die folgenden Tage breit.
Als auch gegen 14.30 Uhr die letzten Teilnehmer eintrafen, begann sofort die erste Phase des Kennenlernens. Schnell bildeten sich erste kleine Freundschaften und die anfangs noch etwas angespannte Situation wurde zunehmend entspannender. Kurz darauf stellte sich auch das Trainerteam vor. Durch die freundliche Begrüßung von Herrn Lahninger, Frau Meißner und Frau Dallendörfer sollten auch die letzten Zweifel über die kommenden Tage verfliegen.
Die folgenden Seminartage waren dann auch sehr abwechslungsreich und schnelllebig. Dazu trug natürlich auch die gute Atmosphäre innerhalb der Gruppe bei, in Kombination mit den interessanten Vorträgen die perfekte Lerngrundlage.
Die verschiedenen Bereiche der Baustoffkunde und das Persönlichkeitstraining rund um Eigenmotivation, Teamarbeit und Kundenorientierung waren gute und wertvolle Erfahrungen für die weiteren Phasen unserer Berufsausbildung.
Ein besonderes Ereignis war dann die Stadtführung durch Berlin. Dank der guten Führung eines Architekten bekamen wir einige schöne Einblicke in die Hauptstadt Deutschlands.
Gegen 20.00 Uhr trafen wir uns nach kurzem Bummeln dann zum gemeinsamen Abendessen. Kurz darauf traten alle Teilnehmer auch die Reise ins heimische Hotel an, um dort den Tag bei gemütlichem Zusammensein ausklingen zu lassen. Wie schon die Tage zuvor trafen sich einige mit den neu gefundenen Freunden, um eine Runde Billard zu spielen oder in der Gaststättenszene in Erkner gemütlich ein Bier zu trinken.
Am Mittwoch wurden dann nach dem Frühstück noch angeregt Handynummern ausgetauscht, um sich langsam auf den baldigen Abschied vorzubereiten. An diesem Tag fanden vormittags die letzten Seminarstunden statt, um sich über das Erlebte auszutauschen.
Als Fazit kann man sagen, dass es sehr gelungene Seminartage waren. Der größte Teil freut sich schon auf die folgenden Camps und das Wiedersehen mit den anderen Auszubildenden. In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr!"
Quelle: Andreas Kunzendorf, ELG - Bau- und Baunebenhandwerk Görlitz-Niesky eG und Sebastian Litsch, Peter Breit GmbH.
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baustoffwissen.de: Azubis lernen Teamfähgkeit
Zentrales Thema des Orientierungscamps: Arbeiten im Team. Auf dem Plakat fassten die angehenden Baustoff-Fachleute zusammen, was Teamfähigkeit für sie bedeutet: "Gemeinschaft, einer ist für den anderen da, Fehler von anderen ausbaden, Verantwortung übernehmen!"
"Das Trainingscamp war sehr informativ und lehrreich. Die Dozenten sind auf unsere Bedürfnisse eingegangen und haben kreative Lernmethoden angewendet. Wir haben wichtige verkaufspsychologische Vorgänge spielerisch erarbeitet und analysiert.
Das Trainingscamp hat uns neue Erkenntnisse für unsere weitere Ausbildung gebracht. Wir möchten uns bedanken, dass der Baustoffring keine Kosten und Mühen gescheut hat, in die Auszubildenden, die Kaufleute von morgen, zu investieren."
Quelle: Lukas Wejda und Sascha Trautmann, Bussemas & Pollmeier GmbH & Co. KG.


„Am Besten am Orientierungscamp hat uns die gute Organisation gefallen. Das Vermitteln von Fachwissen sowohl praktisch als auch theoretisch. Der Nachteil ist, dass man sich soviel Stoff der Baustoffkunde nicht in so schneller Zeit einprägen kann.“
Quelle: Florian Knoben, J. Schlösser Baustoffe GmbH und Jaqueline Pfeil, Baustoffe Bernd Stünn GmbH & Co. KG.
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