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08.09.2009

Mitten drin im Wassertest

Azubis besichtigen Windkanal

Kürzlich nutzten die Azubis der Dachbaumarke Braas die Möglichkeit, den neuen Windkanal zu besichtigen, der sich in Heusenstamm, in der Nähe von Frankfurt befindet. Einen Test erlebten sie hautnah mit.
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Nachdem sie einen Windkanal-Test hautnah miterlebt hatten, stellten sich die Azubis der Dachbaumarke Braas nochmal zum Gruppenfoto auf. Foto: Braas.
Die Azubis trafen sich in der Hauptverwaltung in Oberursel und kamen um 11:00 Uhr am Werk an. Dort empfing die 15-köpfige Gruppe der Windkanal-Experte Werner Brückner. Zusammen ging es dann in die Windkanal-Halle, wo es erst einmal die passende Sicherheitsausrüstung gab - inklusive Helm, Weste und speziellen Schuhen. Herr Brückner erklärte, dass es vier unterschiedliche Testläufe im Windkanal gibt, die abhängig vom Einsatz von Wind und Wasser sind:
1. Test mit viel Wasser und wenig Wind
2. Test mit gleich viel Wasser und Wind
3. Test mit wenig Wasser und viel Wind
4. Test mit sehr viel Wasser und kein Wind (De Luge-Test)

Zuerst passierte nichts – dann schoss das Wasser durch die Pfannen

Gezeigt wurde an dem Tag ein De Luge-Test, bei dem jede Menge Wasser über das mit Frankfurter Pfannen eingedeckte Testdach gepumpt wurde. Von einer Computereinheit gesteuert, änderte Herr Brückner die Dachneigung alle 2 Minuten um 2,5° ab und protokollierte die Dichtigkeit der Pfannen. Bei 12° passierte noch nichts, bis dahin sollte es dicht bleiben, ab 10° schoss dann aber das Wasser regelrecht durch die Pfannen.
Marco Kluin, Azubi aus dem dritten Lehrjahr, sagte nachher: „Mir hat es gut gefallen, der Windtunnel sieht neu aus und auch das ganze Gebäude ist noch top in Schuss. Jedoch hatte ich schon das Vergnügen den Windtunnel live zu sehen, bei der Einführung des Rubin 13V. Das war etwas spannender, da der Ziegel vorher noch nie im Windkanal war.“ Für die Azubis des ersten Lehrjahres war es eine besondere Erfahrung, da sie bereits an ihrem vierten Tag bei Monier die Besichtigung mitmachten. „Der Windkanal war ein Highlight“, berichtet Fabian Menzel-Hobeck, „Er gewährte uns einen Einblick, wie Qualitätsprüfungen sichergestellt werden und welche hohen Anforderungen an die Dachsteinherstellung heutzutage gestellt werden.“


Quelle: Yannick Post, Braas, Oberursel.
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