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15.03.2011

"Everybody was Kung Fu fighting..."

Das Aktiv-Seminar mit Kampfkunst-Meister Florian Winkler veranstaltet von der Firma Dörken und baustoffwissen.de.

Wie erreiche ich meine Ziele und welche Mittel stehen mir zur Verfügung? Kampfkunst-Meister Florian Winkler erklärte im Rahmen des Aktiv-Seminars seine Gewinnerstrategie und die wahre Bedeutung des Wortes "kämpfen".
baustoffwissen.de: Florian Winkler mit der Seminar-Gruppe
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Kampfkunst-Meister Florian Winkler mit den Teilnehmer/ -innen des Seminars.
Zunächst erfuhren wir mehr über die Firma Dörken, die sich seit der Gründung im Jahr 1892 von einem einfachen Lackhersteller zu einem weltweit tätigen mittelständischen Unternehmen entwickelt hat und sich seit nun mehr als 115 Jahren am Markt behauptet.

Um die Produkte besser kennen zu lernen, wurden uns zunächst die Arbeitsschritte der Produktion einer "breathable" (=atmungsfähig) Unterspannfolie erklärt. Sie besteht aus mehreren Schichten, da diese sowohl wasserabweisend als auch dampfdurchlässig sein muss. Danach konnten wir uns das theoretisch erklärte bei einer Werksbesichtigung direkt in der Praxis ansehen. Anschließend gab es ein üppiges Mittagessen.
Wahrscheinlich hätten sich die meisten Tiramisu als Nachtisch verkniffen, wenn sie vorher gewusst hätten, dass Florian Winkler nach einer kurzen Begrüßung direkt mit dem AKTIVEN Teil des Seminars beginnt und dieser erst am Ende der Veranstaltung wieder aufhört. Mit lockeren Aufwärmübungen fing alles an. Direkt danach weihte uns der Kampfkunst-Meister in die Grundtechniken von Kung Fu ein. Wir übten zahlreiche Schlag- und Abwehrtechniken bei denen die Devise lautete: "nutzt all eure Kräfte". Spätestens zu diesem Zeitpunkt wünschte sich wohl jeder einen Trainingsanzug herbei.

Folgende Übung war auch sehr Interessant: in zweier Gruppen sollte der eine versuchen, den anderen wegzuschieben, was allen auch recht gut gelang. Das eigentliche Ziel war es jedoch, sich nicht wegschieben zu lassen. Florian Winkler zeigte uns, wie wir es mit der richtigen Haltung, Körperspannung und Fokussierung fertig bringen können, allen Anstrengungen des schiebenden zu trotzen und uns kein Stück wegschieben zu lassen. Bei diesem Versuch schaffte es keiner, den Partner auch nur ein paar Zentimeter von der Stelle zu bewegen. Der Kampfkunst-Meister wollte uns damit deutlich machen, dass die richtigen Werkzeuge (in diesem Fall der richtige Stand) der Schlüssel zum Erfolg sind.

Nach dem ganzen Geschlage und Geschiebe folgten Übungen der chinesischen Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform Qi Gong, die der Entspannung von Körper und Geist dient.
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baustoffwissen.de: Teilnehmer des Seminars zerschlägt ein Brett
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Der erste Freiwillige beim Bretter Zerschlagen. Alle Teilnehmer/ -innen blieben unverletzt.
Nachdem wir unsere innere Mitte gefunden hatten, kam getreu dem Motto "everybody was Kung Fu fighting" die letzte Übung: mit der Hand Bretter zerschlagen. Nach einer kurzen Einweisung (wegen Verletzungsgefahr nicht mit der Faust geradeaus, sondern von der Seite (Handkante) schlagen) ging es dann auch schon ans Kleinholzmachen. Alle Mutigen haben Ihren Einsatz ohne irgendwelche Verletzungen überlebt.

Zusammenfassend lässt sich Florian Winklers Gewinnerstrategie in fünf Punkte zusammenfassen.

Haupt-und Teilziele

Man sollte sich ein Hauptziel setzten, das aus mehreren kleinen Teilzielen besteht – so kann man stetig kleine Erfolge erleben.

Die richtigen Werkzeuge
Man sollte immer die richtigen Werkzeuge verwenden, wobei das wichtigste Werkzeug immer der Verstand ist.

Mit aller Energie
Wenn das richtige Werkzeug gefunden ist, soll man es auch mit aller vorhandenen Energie/Kraft nutzen.

Spannung und Entspannung
Um all seine Energien bzw. Kräfte richtig nutzen zu können, sollte man sich Pausen der Ruhe/Entspannung gönnen.

Aus Niederlagen Erfolge machen
Egal ob man in einer Sache erfolgreich war oder nicht, eine Sache hat man immer: Erfahrung gewonnen. Und Erfahrung ist sehr wichtig, damit es beim nächsten Mal besser klapp (Laut Florian Winkler haben viele erfolgreiche Unternehmer eines gemeinsam: ihr erstes Unternehmen ging pleite. Aber daraus haben sie gelernt, wie man es nicht macht, um beim nächsten Mal alles richtig zu machen.)

Diese Strategien könnt ihr sehr gut auf euer Alltags- und Berufsleben beziehen und dadurch Erfolge verbuchen.

Verfasser: Jessica Moritz und Patrick Hilgert, Verlagshaus Wohlfarth
Fotos: baustoffwissen.de
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