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06.02.2012

„WDVS be-greifen“ – Wissen, von was man redet

Exklusivseminar der Knauf-Akademie für Fachhandel-Azubis

Im Rahmen ihres Partnerhändler-Programms, veranstaltete die Knauf-Akademie im baden-württembergischen Altbach ein Exklusivseminar für 18 Auszubildende des Fachhandels. Motto: WDVS „begreifen“.
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Die Teilnehmer des Exklusiv-Seminars der Knauf Akademie für Auszubildende des Baustofffachhandels in Altbach. Die Reihe wird im November in Castrop-Rauxel fortgesetzt. Alle Fotos: Knauf Gips KG
WDVS „be-greifen“ war während des zweitägigen Seminars wortwörtlich zu verstehen. Denn den 18 Azubis wurde mehr als nur theoretisches Wissen rund um das Thema Fassadendämmung vermittelt. Die zwölf männlichen und sechs weiblichen Azubis aus dem Baustoff Fachhandel konnten im ehemaligen „Fassadium“ am Knauf Standort Altbach selbst Hand anlegen; für viele war das die erste echte Berührung mit der Materie. „Wenn man die Produkte selbst ausprobiert hat, kann man sie viel besser verstehen und somit auch besser verkaufen“, erklärt Heike Schneeweiß, Produkttrainerin bei Knauf. 2010 hatten die Iphöfer mit der „begreifen“-Reihe begonnen, zuerst für den Bereich Trockenbau. Nachdem das Konzept unter anderem durch seinen hohen Praxisbezug eine sehr gute Resonanz verzeichnete, weitete das Unternehmen das Angebot aus. Im Frühjahr 2011 gab es nun erstmals ein Seminar zum Thema WDVS.
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Heike Schneeweiß, Produkttrainerin bei Knauf: „Wenn man die Produkte selbst ausprobiert hat, kann man sie viel besser verstehen und somit auch besser verkaufen.“
Grundlegendes Verständnis schaffen
Dabei ging es für die 18 Azubis des ersten und zweiten Lehrjahres darum, die Eigenschaften, die Verarbeitung und baulichen Möglichkeiten von Wärmedämm-Verbundsystemen zu erleben und zu verstehen. Neben Basiswissen – Warum wird gedämmt und wie ist ein WDVS aufgebaut? Was sind die gesetzlichen Grundlagen (EnEV 2009)? Welche Förderprogramme und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es? – wurde exemplarisch der Aufbau von zwei WDV-Systemen gezeigt. „Ziel dieser Seminare ist es, ein grundsätzliches Verständnis für das Thema zu schaffen. Wir vermitteln dabei die wichtigsten technischen Grundlagen, gehen aber nicht zu sehr in die Details“, so Heike Schneeweiß. Die Teilnehmer sollen vor allem Kenntnisse mit nach Hause nehmen, die sie beim Verkauf und in der Kundenberatung direkt umsetzen können. Die Produkttrainerin: „Die Seminare für Azubis aus dem Baustoff-Fachhandel haben einen anderen Anspruch als beispielsweise die für Azubis aus technischen Berufen.“ Deshalb lockert sie die Veranstaltungen für die Zielgruppe gerne durch spielerische Kommunikations-Übungen auf – wie beispielsweise folgende zur Verbesserung von Kundengesprächen: Dabei sitzen jeweils zwei Teilnehmer Rücken an Rücken. Einer hat ein Bild in der Hand und soll dem anderen erklären, was er darauf sieht. Der wiederum versucht, das Gehörte auf einem Blatt Papier zu skizzieren. Je mehr sich die Bilder gleichen, desto besser hat die Verständigung zwischen den Gesprächspartnern geklappt. „Das war für alle ein Riesenspaß, hat aber auch gezeigt, wie schwierig es ist, dem Kunden etwas zu vermitteln – oder umgekehrt – sein Anliegen zu verstehen. Funktionierende Kommunikation ist schließlich die wichtigste Grundlage für erfolgreichen Verkauf und Beratung.“
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Das Be-greifen machte den Auszubildenden sichtlich Spaß. Viele von ihnen kamen zum ersten Mal so richtig mit den einzelnen Komponenten eines Wärmedämm-Verbundsystem in Berührung.
Gelungener Mix aus Theorie und Praxis
Eine gute Idee, die das Seminar aufgelockert hat, findet Patrick Ehinger von der F.X. Ruch KG aus Singen. Der 24-Jährige ist hier bereits seit sieben Jahren als Verkaufsberater Baustoffe speziell für Putze & Trockenbau tätig und begleitete drei Azubis aus dem Unternehmen nach Altbach. Ihm war durch seine Berufserfahrung das Meiste zwar bekannt, trotzdem konnte auch er noch die eine oder andere Erkenntnis für seine Arbeit aus dem Seminar „rausziehen“. Patrick Ehinger: „Man hat beispielsweise gelernt, welche Produkte man in welcher konkreten Situation anwenden kann, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.“ Das Ganze war seiner Meinung nach ein gelungener Mix aus Theorie und Praxis und für die Teilnehmer tatsächlich einfach zu „begreifen“. Ehinger: „Unsere Azubis haben dabei wichtige Grundkenntnisse über WDVS erworben, sodass sie künftig selbstbewusster an die Kunden herantreten.“
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WDVS be-greifen: Knauf Vorführmeister Rolf Schimenowski erklärt Ramona Hummel, Auszubildende bei der Wölpert GmbH & Co. in Göppingen, wie die Dämmplatten an der Wand anzusetzen sind.
"Unbedingt wieder"
Das gilt natürlich auch für die Azubis der anderen beteiligten Partnerhändler: „Ich habe nach dem Seminar in der Firma gesagt: Wenn es das nächste Mal so eine Schulung gibt, möchte ich unbedingt wieder dorthin“, sagt Ramona Hummel – spürbar begeistert von ihrem ersten „externen“ Seminar. Sie ist erst seit September 2010 bei der Theodor Wölpert GmbH & Co. in Göppingen, also noch im ersten Ausbildungsjahr. Auch wenn die 19-Jährige bereits eine interne Schulung zum Thema Wärmedämmung hatte, hat es erst in Altbach richtig „Klick“ gemacht. Vor allem das Ausprobieren der Produkte und das Vorführen der Systeme haben ihr dabei geholfen, WDVS wirklich zu verstehen. „Von mir aus hätte der praktische Teil noch länger sein können. Wir haben von Knauf Arbeitskleidung und Ausrüstung bekommen und durften die Sachen auch behalten. Das fand ich super.“ Niederlassungsleiter Rainer Kolb freut sich über das positive Feedback seiner jungen Auszubildenden. „Wir sind ein vergleichsweise kleines Team hier, da müssen auch die Azubis schnell fit sein für die Beratung.“ Da die Niederlassung in Göppingen auf Fassade und Ausbau spezialisiert ist, habe das Seminar optimal gepasst. Ein weiterer Grund für ihn, Ramona Hummel bei „WDVS begreifen“ anzumelden: „Die Knauf-Seminare sind inhaltlich immer sehr gut aufgebaut und bringen tatsächlich etwas.“
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Theorie statt Praxis. Von den Knauf Vorführmeistern konnten die Azubis jede Menge Handfestes lernen.
„Durch die Bank fit“
Auch Patrik Nass, im zweiten Lehrjahr bei der Kömpf Baustoffhandel GmbH in Calw-Kimmichwiesen, hat vor allem der Praxisbezug des Seminars gefallen. „Das Theoretische bekommt man ja immer vermittelt.“ Selbstständig das Material zu verarbeiten, das man verkauft, bleibt für die Mitarbeiter im Baustofffachhandel häufig eher die Ausnahme. Da der 18-Jährige mittlerweile selbst mit im Verkauf tätig ist, kann er das neu erworbene und erprobte Wissen direkt anwenden. „Jetzt kann ich die Kunden zu den Produkten besser beraten. Toll fand er auch, „in der Gruppe zu lernen und zu arbeiten“. Ein Feeling, das auch bei Heike Schneeweiß ankam. Sie lobte die Teams im Nachgang, deren Teilnehmer sich in den zwei Tagen durchweg motiviert und teamfähig gezeigt hatten. „Die waren durch die Bank fit. Man merkt einfach, dass das ausgewählte Azubis sind, die von ihren Arbeitgebern entsprechend gefördert werden.“

Auf Förderung des firmeneigenen Nachwuchses legt auch Michael Rothaug, Abteilungsleiter Ausbau & Fassade bei der Gebhardt Bauzentrum GmbH & Co. KG in Marktheidenfeld, größten Wert. Er sucht die passenden Schulungsangebote für seine Mitarbeiter und die Lehrlinge aus. „Das Feedback auf das Knauf-Seminar war sehr positiv.“ Vor allem der Bezug von der „blanken Theorie hin zur Praxis“ hat Julian Schrodt, bei Gebhardt im zweiten Lehrjahr, ein Stück weiter gebracht. Auch für den 20-Jährigen hätte der praktische Teil gerne noch umfangreicher sein dürfen, um möglichst viele Aspekte des Themas tatsächlich „be-greifen“ zu können. Michael Rothaug: „Julian wird seit Kurzem auch im Thekenbereich eingesetzt, da kann er das erworbene Wissen konkret umsetzen und vertiefen.“ Das kann dieser nur bestätigen. „Was ich da gelernt habe, kann ich täglich gebrauchen. Ich kann nur jedem Azubi empfehlen, so ein Seminar zu machen.“

Das nächste „WDVS be-greifen“ Seminar der Knauf Akademie findet am 29./30. November 2012 in Castrop-Rauxel statt. Infos: www.knauf-akademie.de

Quelle: Knauf Gips KG

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