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Knauf geht nächsten BIM-Schritt

Mit einem neuen Plugin für die Planungsprogramme Archi-CAD und Revit erweitert Knauf sein Service-Angebot für Architekten und Planer im Bereich des Building Information Modeling (BIM). Architekten, die mit einem der beiden Marktführer im CAD-Bereich arbeiten, können ab sofort die Erweiterungen auf der Knauf-Website downloaden und in ihre CAD-Software installieren.

Das neue BIM-Plugin ist direkt an das Knauf-Produktdatenmanagement angebunden.

Das neue BIM-Plugin ist direkt an das Knauf-Produktdatenmanagement angebunden.

Aufbauend auf den 2016 und 2017 veröffentlichten BIM-Objekten von Knauf – ebenfalls für Revit und Archi-CAD optimiert – bietet der Trockenbau-Experte dem Architekten nun erstmals die Möglichkeit, die „digitalen Zwillinge“ von über 1.100 Wand- und Deckensystemen direkt aus seinem jeweiligen CAD-System heraus abzurufen. Möglich wird dies durch das neue BIM-Plugin, das hier zum kostenlosen Download bereit steht. Die mithilfe des Plugins ausgewählten Knauf-Systeme kann der Architekt mit wenigen Mausklicks direkt an seine BIM-Software übertragen. Die virtuellen Produkte sind wie kleine Bibliotheken, in denen alle wichtigen Attribute und Eigenschaften der realen Produkte gespeichert sind.

In seinem CAD-Programm kann der Architekt diese BIM-Objekte direkt an die für das jeweilige Bauobjekt erforderlichen Grundriss- beziehungsweise 3D-Gegebenheiten anpassen. Um die Aktualität der verfügbaren Daten braucht er sich keine Sorgen zu machen. Durch die direkte Anbindung des Plugins an das Knauf-Produktdatenmanagement werden Daten sofort aktualisiert, falls sich Attribute oder Eigenschaften von Systemen ändern. Der Planer wird direkt vom BIM-Plugin über vorliegende Aktualisierungen informiert. Ob der jeweilige Planungsstand eine Aktualisierung notwendig macht oder nicht, entscheidet er weiterhin selbst.

Mengenberechnung für die Kalkulation

Darüber hinaus besteht nun in jeder Planungsphase auch die Möglichkeit, die aktuellen Mengen der verwendeten Knauf-Systeme und -Produkte berechnen zu lassen. Die erzeugten Stücklisten zeigen sämtliche in den Systemen benötigten Produkte an. Somit werden zum ersten Mal direkt im CAD-System auch die in der Planung verwendeten Zusatzprodukte wie Profile, Klammern, Schrauben oder Spachtelmassen greifbar. Diese Stücklisten lassen sich zudem problemlos an weitere Kalkulations- und Ausschreibungs-Programme übertragen. Ein Export der berechneten Verbräuche als Excelsheet oder PDF ist jederzeit möglich.