RM Rudolf Müller

Ausstellungen
24. Juli 2020 | Artikel teilen Artikel teilen

Aufbruch in die Zukunft

Foto: Lueb+Wolters
Der neue Standort bietet kurze Wege und eine übersichtliche Präsentation, optimierte Prozesse sowie ein erweitertes Sortiment. Fotos (14): Lueb+Wolters
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Seit Januar ist das Baufachzentrum Lueb+Wolters am neuen Standort in Borken an der Landwehr 59 ansässig. In den Neubau mit Lager- und Logistikzentrum und einer modernen Ausstellung hat die Eigentümerfamilie Nina und Johannes Baier rund 15 Millionen Euro investiert.

Der rund 50.000 Quadratmeter große Firmenkomplex besteht aus vier unterschiedlich gestalteten Gebäudeeinheiten – autark und mit jeweils eigener Funktion: die Ausstellung, das Sozialgebäude mit Lagerleitung, das Lager- und Logistikzentrum sowie das Gebäude für Verwaltung und Objekttüren. Die vier Bereiche und ihre Flächen rundum sind strategisch so platziert, dass sowohl die Wege für Kunden und Mitarbeiter kurz und komfortabel sind als auch das Zusammenspiel der Arbeitsprozesse reibungslos funktioniert. „Jedes Gebäude präsentiert sich als Einheit und ist individuell erweiterbar. Das gibt den einzelnen Bereichen die Möglichkeit, langfristig zu wachsen“, erläutert Geschäftsführer Johannes Baier. „Damit setzen wir auf den Standort Borken. Wir setzen damit auch auf unsere Kunden, mit denen wir gemeinsam wachsen.“

Verschiedene Themenwelten

Bei der Austellung hat der Baustoffhändler nach eigenem Bekunden besonders Wert gelegt auf großzügigen Raum, breite Wege und gute Orientierung, ausgefeilte Lichtgestaltung und -steuerung, Farbharmonie, Bilder und digitale Informationstafeln zur individuellen Visualisierung, ein angenehmes Raumklima, angemessene Beschallung sowie WLAN-Empfang. „Bereits in der Ausstellung soll für den Kunden das wohlige Zuhause-Gefühl beginnen“, sagt Frank Schupp, Geschäftsführer für den Vertrieb.
Die Innenausstellung präsentiert sich mit verschiedenen Themenwelten. Auf 1.000 Quadratmetern findet der Kunde über 300 verschiedene Bodenbeläge aus Kork-, Vinyl-, Laminat- und Parkettböden und zudem XXL-Unikatdielen mit bis zu zwölf Metern Länge. Im Bereich Innentüren sind rund 80 funktionsfähige Türen zu sehen wie Standard-, Ganzglas- oder wandbündige Designtüren, außerdem diverse Oberflächen und Türhöhen sowie Wohnungseingangstüren, Brand-, Rauch- und Schallschutztüren und einbruchhemmende Türen als Funktionstüren. Ein weiteres Thema ist die Fassadengestaltung mit Holz, Kunststoff oder Verbundwerkstoffen für optische Akzente am Haus sowie keramische Terrassenplatten, Holz- und WPC-Terrassendielen, dazu Beleuchtung für den Garten. Auch voll funktionsfähige Sektionalgaragentore mit passenden Nebentüren werden hier gezeigt sowie Dachfenster und -balkone, Dachziegeln und Verblender.

Gartenausstellung mit 16 Präsentationsbereichen

Neben dem Ausstellungsbereich, direkt am Abholereingang und an der Verkaufstheke, befindet sich auf einer Fläche von 550 Quadratmetern ein Fachmarkt für Profis und Hobbyhandwerker. Vor dem Ausstellungsgebäude befindet sich die 1.000 Quadratmeter große Gartenausstellung. Hier befinden sich 16 Präsentationsbereiche, aufgeteilt in vier Multifunktionsflächen und zwölf Ausstellungsflächen. Sie bieten verschiedene Bodenbeläge von Pflaster, Platten, Holz, WPC und Ziersplitte über Wegeinfassungen und Mauern bis hin zu Sichtschutzzäunen und vielen weiteren Produktgruppen

Herzstück am neuen Standort

„Das Herzstück am neuen Standort ist die Lagerhaltung“, betont Baier. Auf einer Gesamtfläche von rund 21.000 Quadratmetern, bestehend aus zwei Hallenbereichen, einer überdachten Zone, einer Freifläche sowie der Verladezone, bietet der Borkener Baustoffhändler den Kunden mit über 10.000 Artikeln ein breites Sortiment an Baustoffen und Holzwaren. In Lagerhalle 1 befindet sich ein zweistöckiges automatisches Plattenlager mit 220 Lagerplätzen sowie fünf Ein- und Auslagerplätzen. Zudem bieten beide Lagerhallen eine große Fläche mit Regalanlagen für verschiedene Waren.
Neben den beiden Hallen erstreckt sich eine Außenfreifläche, wo Y-Regalanalagen mit fünf Ebenen für Lagerfläche sorgen. Indoor-Elektrostapler, versorgt mit Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage, be- und entladen die Regale. Eine moderne Plattenkommissionier-Anlage sortiert und verpackt dem Unternehmen zufolge in weniger als sechs Minuten individuell nach Kundenwunsch. Durch das Logistikkonzept sichert der Baustoffhändler nach eigenen Angaben eine schnelle und permanente Belieferung. Der Lieferradius mit zehn eigenen Fahrzeugen erstreckt sich auf bis zu 100 Kilometer um Borken. Eine Transport- und Routenplanung per GPS kann den aktuellen Standort der Fahrzeuge verfolgen und somit auch den genauen Zeitpunkt der Anlieferung. Für Stapler sowie für Kunden und Lieferanten bietet eine fünfspurige überdachte Verladezone eigene markierte Wege.
Schnelligkeit und kurzfristige Verfügbarkeit seien heute ein wichtiges Thema in der Logistik, Baustoffe und Holzwaren würden von den Kunden und Gewerken innerhalb kürzester Zeit benötigt. „Deshalb ist die Warenbevorratung eine Schlüsselfunktion des Handels“, so Baier.

Sozialgebäude und Lagerleitung

Zwischen Ausstellung und Lagerhalle hat das Sozialgebäude für die Mitarbeiter samt Lagerleitung seinen Platz. Pausenraum, Küche, Terrasse, Duschen, Umkleiden und Garderobe stehen dem Team zur Verfügung. Gleichzeitig bietet der Bereich Möglichkeiten für Catering und Buffet sowie Raum für Fachveranstaltungen und Seminare für bis zu 90 Personen.
Die Lagerleitung hat in diesem Gebäude einen ganz besonderen, strategisch wichtigen Standort. Mit seinen 180 Grad Panorama Fenstern gleicht der Raum einem Kontroll-Tower am Flughafen. Hier haben die Mitarbeiter den Überblick über das Gelände, koordinieren die Ankunft von Kunden und Lieferanten an der Verladezone der Lagerhalle, erstellen die Tourenplanung und steuern die logistischen Abläufe.
„Wir haben unseren rund 130 Mitarbeitern ein Umfeld geschaffen, in dem sie sich wohlfühlen und motiviert mit Lueb+Wolters nach vorne schreiten können. Und nicht zuletzt erhält auch die nächste Generation damit die Chance, ein gut aufgestelltes Unternehmen weiterführen zu können“, sagt Baier.

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