Ein Messe-Stand mit dem Hauptmotiv eines Banners der Firma "elektroma", das verschiedene Energieoptionen präsentiert. Menschen stehen um den Stand herum und informieren sich.
Die Woche der Wärmepumpe ermöglichte einen unkomplizierten Austausch mit regionalen Fachleuten. (Quelle: TNC Production GmbH / Sascha Linke)

Aktuell 2024-12-02T08:00:00Z Erfolgreiche Woche der Wärmepumpe

Mehr als 50.000 Besucherinnen und Besucher haben nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur vom 4. bis 10. November an den bundesweiten Angeboten der Woche der Wärmepumpe teilgenommen. In mehr als 75 Landkreisen hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich bei Fachleuten über Technologie, Planung, Einbau und Fördermöglichkeiten zu informieren.

Bei der deutschlandweiten Veranstaltungswoche unter dem Motto „Einfach informieren“ konnten Bürgerinnen und Bürger direkt bei sich vor Ort Vorträge über Wärmepumpen hören, eine Ausstellung besuchen und sich mit regionalen Fachleuten über Themen wie Installation und Fördermöglichkeiten austauschen. Bereit für Fragen standen zum Beispiel Wärmepumpen-Hersteller, Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger, Energieberater der Verbraucherzentralen und die lokalen Stadtwerke.

Positive Resonanz

Die Woche der Wärmepumpe wurde von der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz organisiert und koordiniert. Die Umsetzung vor Ort erfolgte mithilfe eines Bündnisses aus etwa 30 lokalen und regionalen Agenturen und Institutionen.

Ein Vortrag über die Marktanteile von Wärmepumpen in Deutschland. Ein Redner steht vor einer Leinwand und spricht zu einem Publikum.
Vorträge über Wärmepumpen gab es sowohl vor Ort als auch online. (Quelle: TNC Production GmbH / Sascha Linke)

Um sich über Technologie und Funktionsweise von Wärmepumpen – auch in Bestandsgebäuden – zu informieren, besuchten bundesweit rund 50.000 Bürgerinnen und Bürger die Veranstaltungen. Zusätzlich wurden in Online-Veranstaltungen spezielle Themen wie etwa „Wärmepumpen in Mehrfamilien- und Reihenhäusern“ oder zu speziellen Regelungen in den einzelnen Bundesländern vermittelt. Insgesamt gab es knapp 200 Veranstaltungen in Präsenz und online.

„Wir freuen uns, dass die Aktionswoche auf eine so positive Resonanz vor Ort gestoßen ist“, sagt Christian Stolte, Bereichsleiter Klimaneutrale Gebäude bei der dena. „Unsere regionalen Partnerinnen und Partner, aber vor allem viele Besucher haben sich zufrieden geäußert und waren dankbar, sich bei ausgewiesenen Fachleuten vor Ort im direkten Austausch informieren zu können. Sie konnten auch ihre Bedenken äußern, und vor allem verlässliche Antworten bekommen.“

Ein Großteil der Fragen der Teilnehmenden bezog sich auf die Kosten von Wärmepumpen im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen sowie darauf, ob eine Wärmepumpe auch ohne umfangreiche Effizienzmaßnahmen oder den Austausch von Heizkörpern in Bestandsgebäuden betrieben werden kann. Besonderes Erstaunen lösten bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die vor Ort laufenden Wärmepumpen aus, die als überraschend geräuscharm wahrgenommen wurden.

Wer die Infowoche verpasst hat, kann auch jetzt noch die Themen-Website der dena unter www.wochederwaermepumpe.de besuchen. Dort hat der Veranstalter unter anderem Videomitschnitte von Vorträgen und Veranstaltungen, zahlreiche Downloads und Informationsmöglichkeiten zum Abruf bereitgestellt.

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zuletzt editiert am 29. November 2024
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