Die Ziegelfassade, die im 12. Wiener Bezirk Tradition hat, wurde beim Wolfshof mit keramischen „Argeton“-Fassadenplatten von Wienerberger zeitgemäß interpretiert. (Quelle: Wienerberger/Andreas Hafenscher)

Objektberichte 2019-11-04T15:54:57Z Gemeinschaftlich wohnen

Zwei Neubauten, zwei sanierte Bestandsbauten und ein grüner Innenhof gehören zum neu entstandenen Wolfshof im zwölften Wiener Bezirk. Hier lässt es sich urban und doch grün wohnen. Neben einer Architektur, die Gemeinschaft fördern soll, stand auch eine hochwertige und ökologische Bauweise im Fokus. Für die Fassade der Neubauten wurden „Argeton“-Platten von Wienerberger verwendet.

Die Kombination aus den klassischen „Tampa“-Platten und „Terzo“ mit zwei oder drei horizontalen Scheinfugen verleiht der Fassade eine lebendige Struktur. (Quelle: Wienerberger/Andreas Hafenscher)
Die Längen der „Argeton“-Platten variieren, neben der Maximallänge von 1.450 Millimeter wurden die meisten auf 1.200 bis 1.400 Millimeter gekürzt. (Quelle: Wienerberger/Andreas Hafenscher)
Wie beispielhaft das gemeinschaftlich orientierte Projekt ist, zeigen auch der Architekturpreis der Stadt Wien und die Nominierung zum Bauherrenpreis 2018. (Quelle: Wienerberger/Andreas Hafenscher)
Akzentuiert wird die Keramikfassade durch unterschiedlich große Balkonkuben, die als weiße Betonfertigteile in die Fassade eingehängt wurden. (Quelle: Wienerberger/Andreas Hafenscher)
Der begrünte Innenhof ist ein kommunikativer Treffpunkt für die Bewohner – zum spielen, gärtnern und entspannen. (Quelle: Wienerberger/Andreas Hafenscher)

Wo sich früher Firmengebäude im Hinterhof drängten, öffnet sich nun eine lichte, grüne Freizeitoase. Wie ein großes gemeinsames Freiluft-Wohnzimmer können die Bewohner des Wolfshofs sowie die ansässigen Büros diesen Innenhof nutzen: Mitten im multikulturellen und urbanen zwölften Wiener Bezirk bauen hier Freizeitgärtner Kürbisse und Tomaten an, es sprießen Heilkräuter, Kinder spielen, Nachbarn treffen sich zu einem Plausch in der Sonne und Büroleute machen Mittag. „Der gemeinschaftliche Aspekt war der Bauherrin ein zentrales Anliegen“, berichtet Gerda Maria Gerner von Gerner Gerner Plus Architekten.

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zuletzt editiert am 21. Mai 2024
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