Für den Neubau des neuen Stadtteiltreffs genutzt werden sollten unter anderem 16 Raummodule eines ehemaligen Flüchtlingsheimes aus dem Lingener Stadtteil Bramsche, das nicht mehr benötigt wurde. Foto: SH Holz & Modulbau (Quelle: SH Holz & Modulbau)

Objektberichte 2019-09-01T04:00:54Z Nachhaltiger Stadtteiltreff

In nur drei Monaten Bauzeit hat der Stadtteiltreff Stroot im norddeutschen Lingen komplett neue Räumlichkeiten und damit ein neues Gesicht bekommen. Der Grund hierfür: ein Konzept, das die Potenziale des Modul- und Trockenbaus nutzt und Nachhaltigkeitsaspekte mit einbezieht.

In knapp zwei Wochen wurde das alte Gebäude komplett demontiert und die wiederzuver-wendenden Raummodule ohne Zwischenlagerung an den neuen Standort transportiert. Foto: SH Holz & Modulbau (Quelle: SH Holz & Modulbau)
Der Stadtteiltreff während des Umbaus. Foto: Rigips (Quelle: Rigips)
Der Stadtteiltreff während des Umbaus. Foto: Rigips (Quelle: Rigips)
Der „ältere“ Gebäudebestand sollte zusätzlich um einen rund 90 Quadratmeter großen Anbau erweitert werden, in dem später unterschiedliche Veranstaltungen durchgeführt werden sollen. Der Anbau entstand ebenfalls in Modulbauweise. Foto: Rigips (Quelle: Rigips)
Die Wände in den Sanitärräumen und der Küche des Stadtteiltreffs etwa erhielten eine Hybridbeplankung. Die erste Lage bilden „Habito“-Platten, gefolgt von einer Lage „Glasroc X“-Feuchtraumplatten. Letztere schützen die Wandkonstruktionen gegen entsprechende Feuchtebelastungen, während erstere die Last abtragen. Foto: Rigips (Quelle: Rigips)
Für das Gebäude wurden sowohl bestehende Moduls als auch neue Trockenbaukonstruktionen verwendet. Foto: Rigips (Quelle: Rigips)
Der neue Stadtteiltreff dient unter anderem der Jugendarbeit sowie vielfältigen kulturellen Angeboten in Lingen Stroot als Heimat. Foto: SH Holz & Modulbau (Quelle: SH Holz & Modulbau)
Foto: SH Holz & Modulbau (Quelle: SH Holz & Modulbau)
Foto: SH Holz & Modulbau (Quelle: SH Holz & Modulbau)

Der neue Stadtteiltreff dient unter anderem der Jugendarbeit sowie vielfältigen kulturellen Angeboten in Lingen-Stroot als Heimat. Hierfür werden unter anderem eine Werkstatt, ein großer Gruppenraum, eine Küche sowie mehrere Büros und Lagerräume auf den insgesamt 367 Quadratmetern Nutzfläche ihren Platz finden. Rund 630.000 Euro wurden von der Stadt als Investitionssumme für das neue Zentrum bewilligt.
Für den Neubau genutzt werden sollten unter anderem 16 Raummodule eines ehemaligen Flüchtlingsheims aus dem Lingener Stadtteil Bramsche, das nicht mehr benötigt wurde. Das Gebäude war im Sommer 2015 in Modulbauweise errichtet worden, schon damals mit dem Hintergedanken der Wiederverwendung einzelner Bauteile.

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zuletzt editiert am 21. Mai 2024
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