Die Deutsche Bauchemie bietet am 4. Februar wieder einen Verfuger-Workshop an. Veranstaltungsort der fünften Auflage dieses Formats ist die Gewerbliche Akademie für Glas-, Fenster- und Fassadentechnik in Karlsruhe.
Ziel des eintägigen Workshops (9–16 Uhr) ist es, angehenden Verfugern, Verfugern mit ersten Grundkenntnissen sowie Mitarbeitenden angrenzender Gewerke, in denen Verfugungsarbeiten zum Tätigkeitsfeld gehören, ein fundiertes Basiswissen und zugleich praktische Tipps und Tricks bei der Anwendnung von Fugendichtstoffen zu vermitteln.
Theorie- und Praxisteil
Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Theorie: In kompakten Fachvorträgen werden die Teilnehmenden zunächst mit den Grundlagen verschiedener Dichtstofftechnologien vertraut gemacht. Dabei stehen PU-Systeme, Silikone, Acylate und Hybrid-Systeme im Mittelpunkt. Anschließend geht es um regulatorische Anforderungen, Kennzeichnungsfragen und rechtliche Aspekte bei der Verarbeitung von Fugendichtstoffen.
Am Nachmittag folgt der Praxisteil: Die inhaltliche Ausgestaltung der vier Stationen orientiert sich an den Normenteilen der DIN EN 15651 („Fugendichtstoffe für nicht tragende Anwendungen in Gebäuden und Fußgängerwegen“). Zu den Themen Fassade, Fenster, Sanitär und Bodenfugen demonstrieren Expertinnen und Experten der beteiligten Mitgliedsunternehmen der Deutschen Bauchemie die fachgerechte Verarbeitung von Fugendichtstoffen. Die Teilnehmenden sind dabei ausdrücklich eingeladen, selbst Hand anzulegen und das Gelernte direkt auszuprobieren.
Teilnahme kostenfrei
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine entsprechende Bescheinigung wird ausgehändigt. Die Teilnehmerzahl am Verfuger-Workshop ist begrenzt auf 50 Personen. Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung gibt es auf der Website der Deutschen Bauchemie unter diesem Link.
Organisiert wird der Workshop von der Projektgruppe 7.7 „Aus- und Weiterbildung im Verfugerhandwerk“ der Deutschen Bauchemie. Der Industrieverband Deutsche Bauchemie vertritt die Interessen seiner Mitgliedsfirmen gegenüber der Fachöffentlichkeit, Politik, Behörden, Wissenschaft und Medien. Die derzeit rund 140 Mitgliedsunternehmen erwirtschafteten 2024 mit circa 32.000 Beschäftigten einen Umsatz von 4,6 Milliarden Euro in Deutschland.
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