Heck Wall Systems hat seinen Sockelmörtel „K+A SL“ weiterentwickelt. Das Produkt bietet nun eine längere Offenzeit und lässt sich zudem unterschiedlich einfärben. Geblieben ist die 3-in-1-Lösung: Heck K+A SL ermöglicht im Sockelbereich gedämmter Fassaden das Kleben, Armieren und Abdichten mit nur einem Produkt.
Dank der Neuerungen ist der vielseitige Mörtel noch flexibler in der Anwendung und sorgt für langlebige, schlagfeste und ästhetisch hochwertige Sockelbereiche an gedämmten Fassaden. Neben dem verlängerten Zeitfenster zur Verarbeitung wurde die Produktrezeptur nach Heck-Angaben dahingehend verändert, dass sich der Mörtel jetzt noch geschmeidiger auftragen lässt.
3-in-1-Lösung
Für das Kleben und Armieren von Sockel- beziehungsweise Perimeter-Dämmplatten kommen schon lange mineralische Kombi-Mörtel zum Einsatz. Der am Gebäudesockel notwendige Feuchteschutz erforderte allerdings bislang mindestens ein weiteres Produkt, wie zum Beispiel eine Dichtungsschlämme .

Seit der Markteinführung 2022 vereinfacht Heck K+A SL diesen Prozess. Die 3-in-1-Lösung besitzt einen integrierten Feuchteschutz und kann deshalb nicht nur zum Kleben und Armieren, sondern ab 7 mm Schichtstärke auch als mineralische Dichtungsschlämme eingesetzt werden. Es sind dann keine zusätzlichen Abdichtungsmaßnahmen erforderlich.
Die Oberfläche des stark wasserabweisenden Sockelmörtels ist filzbar , sodass ein zweifacher Anstrich mit Fassadenfarbe für einen optisch einwandfreien Sockelbereich bereits genügt. Dank seiner faserarmierten Rezeptur weist der Mörtel nach Heck-Angaben zudem eine hohe Rissbeständigkeit auf – wichtig im stark beanspruchten Sockelbereich.
Neue Leistungen und Anwendungen
Der weiterentwickelte K+A SL bietet laut Heck eine deutlich verlängerte Offenzeit und lässt sich nach dem „Color Sensation Farbtonblock“ des Herstellers vielfältig einfärben.

Neben den drei Einsatzgebieten Kleben, Armieren und Abdichten wurde der neue Mörtel zusätzlich als Putzhaftbrücke geprüft und freigegeben. Er ist nun auch auf mineralischen Dichtungsschlämmen (MDS), Bitumendickbeschichtungen (PMBC), besandeten Polymerbitumen-Schweißbahnen und flexiblen polymermodifizierten Dickbeschichtungen ( FPD ) als Putzhaftbrücke einsetzbar.
Zudem ist der K+A SL auch Systembestandteil von „Heck Soqel A2“, dem ersten zugelassenen Sockel-Dämmsystem mit Steinwolle-Dämmplatten . Ein solches Dämmsystem erfüllt besonders hohe Anforderungen an den Brandschutz. Der Sockelmörtel selbst ist auch nichtbrennbar ( Baustoffklasse A1 nach DIN EN 13501-1).
Heck K+A SL steht nach Herstellerangaben für höchste Schlag- und Stoßfestigkeit. Bereits eine einfache 5-mm- Armierungsschicht erreiche eine Stoßfestigkeit von 30 Joule. Bei doppelt ausgeführter Armierung mit 10 mm Trockenschichtdicke seien sogar 60 Joule möglich – rein mineralisch und ohne zusätzliche Maßnahmen.
Der Sockelmörtel kann von Hand oder maschinell verarbeitet werden. Der Materialverbrauch beträgt nur 1,3 kg/mm/m².
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